Max-Planck-Institut für Chemie
Mit der StorNext-Plattform halten wir Daten über ihren gesamten Lebenszyklus schnell und transparent für mehrere Gruppen verfügbar.

Thomas Disper
IT-Sicherheitsverantwortlicher & IT-Leiter Max-Planck-Gesellschaft

MAX-PLANCK-INSTITUTE GEWINNEN MIT STORNEXT KLIMADATEN FÜR WISSENSCHAFTLICHE PIONIERARBEIT

Die Max-Planck-Gesellschaft unterstützt ein breites Spektrum wissenschaftlicher Forschungsdisziplinen mithilfe modernster Technologie. Damit sich die Forscher keine Gedanken über die zugrunde liegende Technologie machen müssen, sondern sich ganz auf die Wissenschaft konzentrieren können, benötigte das Max-Planck-Institut für Chemie eine bessere Datenverwaltung.

Wegbereiter für neue Erkenntnisse

Die Wissenschaftler der 83 Institute der Max-Planck-Gesellschaft beschäftigen sich mit unterschiedlichsten Fragen, wie nach der Funktionsweise von Proteinen, den Sprachabläufen im Gehirn oder den Auswirkungen des Ozons auf das Klima. Mit ihrem Fokus auf innovativer Forschung ziehen die Max-Planck-Institute führende Wissenschaftler aus aller Welt an.

Bei vielen der an den Max-Planck-Instituten durchgeführten Forschungsprojekte müssen immense Datenbestände verwaltet werden. „Wissenschaftliche Projekte generieren oft gewaltige Mengen an Daten“, so Thomas Disper, Chief Information Security Officer und Head of IT am Max-Planck-Institut für Chemie. „Neben der Erfassung der Rohdaten müssen die Daten verarbeitet und die Ergebnisse vorgehalten werden – ohne dass dadurch die wissenschaftliche Arbeit beeinträchtigt wird.“

Die Herausforderung: Schnelles Datenwachstum und paralleler Zugriff

Forschungsprojekte führen rasch dazu, dass aktuelle Speicherumgebungen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. So werden z. B. bei einem Projekt zum Klimawandel, für das im brasilianischen Regenwald Treibhausgase, Schwebstoffpartikel und andere Werte gemessen werden, täglich bis zu 80 GB an Daten gesammelt. Die IT-Teams müssen diese rasant wachsenden Datenbestände nicht nur sichern und archivieren, sondern gleichzeitig auch mehreren Forschungsgruppen den parallelen Zugriff ermöglichen.

Bereitstellung von Quantum StorNext mit Unterstützung von microstaxx

Auf die Quantum StorNext-Plattform wurde das IT-Team durch den deutschen IT-Serviceanbieter microstaxx aufmerksam, der sich auf die Kooperation mit Forschungseinrichtungen spezialisiert hat. Nach einer intensiven Evaluierungsphase erwies sich die StorNext-Plattform für das Max-Planck-Institut für Chemie als ideale Wahl. „Unsere neue Lösung auf Basis von StorNext sichert uns die nötige Performance, um mehrere parallele Datenströme unterstützen zu können. So schließen wir Engpässe bei unseren Forschungsprojekten wirksam aus“, erklärt Disper.

Bewältigung des explodierenden Datenwachstums

Die StorNext-Plattform und der Fujitsu Primärspeicher erlauben dem IT-Team auch die rasche Erweiterung der Speicherkapazität. „Mit StorNext können wir schnell und unkompliziert deutlich mehr Kapazität bereitstellen“, berichtet Disper. „So müssen wir unseren Forschungsteams keine Höchstgrenzen mehr vorgeben und können Speicherkapazitäten für neue Projekte innerhalb eines Nachmittags bereitstellen.“

Flexibler Datenzugriff

Das gemeinsame Dateisystem der StorNext-Plattform erlaubt den gleichzeitigen Datenzugriff durch zahlreiche Forschungsteams. „Mit der StorNext-Plattform halten wir Daten über ihren gesamten Lebenszyklus schnell und transparent für mehrere Gruppen verfügbar“, so Disper. Durch die robuste Performance und beträchtliche Kapazität der StorNext-Plattform sind Forschungsteams auch seltener darauf angewiesen, eigene Speicherumgebungen anzuschaffen und zu verwalten.

Langfristige Forschungssicherheit

Mithilfe der mehrstufigen StorNext-Plattform für das Datenmanagement und der Quantum Scalar i6000 Tape Library kann das IT-Team Forschungsdaten automatisch und kontinuierlich im Hintergrund sichern.

Die regelbasierten EDLM-Funktionen (Extended Data Life Management) von Quantum gewährleisten die Integrität und Verfügbarkeit der auf Tape gespeicherten Daten. „Archivierte Bandmedien sind theoretisch anfällig für Defekte und können damit unlesbar werden“, so Disper. „Die EDLM-Software überprüft die Daten in regelmäßigen Abständen und kopiert sie gegebenenfalls frühzeitig auf neue Bänder. So können wir sicherstellen, dass die Daten auf Jahre hinaus für die Wissenschaftler verfügbar bleiben.“

Abbau von Forschungsbarrieren

Dank der StorNext-Plattform ist das Max-Planck-Institut für Chemie optimal für künftige Anforderungen gerüstet. „Wir sind jetzt flexibel genug, um uns zeitnah auf plötzlich veränderte Forschungsbedingungen einzustellen“, erklärt Disper. „Bei Bedarf können wir jederzeit die Kapazität aufstocken oder den Datendurchsatz erhöhen.“

Damit müssen sich Forscher bei ihrer Arbeit weniger Gedanken über die zugrunde liegende Technologie machen. „Die StorNext-Plattform hat in beträchtlichem Umfang zum Abbau von Forschungsbarrieren beigetragen“, so Disper. „In Verbindung mit dem Lösungsdesign, dem Projektmanagement und den Implementierungsservices von microstaxx ist die Quantum Lösung für uns die perfekte Wahl.“

Leistungsmerkmale

  • Skalierbarkeit: Unterstützung für steigende Datenmengen, bestehende Beschränkungen in Forschungsprojekten können aufgehoben werden
  • Gleichzeitiger Datenzugriff für zahlreiche parallel arbeitende Wissenschaftler
  • Kein Einsatz anderer Systeme erforderlich, sodass sich Forscher allein auf die Wissenschaft konzentrieren können
  • Sicherung und Archivierung der Forschungsdaten bei ständiger Verfügbarkeit

Über das Max-Planck-Institut für Chemie

Das Max-Planck-Institut für Chemie wurde 1912 als Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin gegründet und hat seit 1949 seinen Sitz in Mainz. Aktuell beschäftigt das MPI 300 Mitarbeiter in fünf Abteilungen und weiteren Forschungsgruppen. Zu Ehren des früheren Direktors und Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft trägt es den Beinamen Otto-Hahn-Institut. Das MPI für Chemie erforscht die chemischen Prozesse des Erdsystems, insbesondere in der Atmosphäre und Biosphäre, sowie die Wechselwirkungen zwischen Luft, Wasser, Boden, Leben und Klima. Wissenschaftler führen Laborexperimente durch und sammeln Proben und Daten auf Forschungsreisen mithilfe von Flugzeugen, Schiffen und Messfahrzeugen. Die praktische Arbeit wird ergänzt um mathematische Modelle, die chemische, physikalische und biologische Prozesse von der molekularen Ebene bis zur globalen Ebene simulieren. Eines der Hauptziele besteht darin, herauszufinden, wie sich die Luftverschmutzung auf die Atmosphäre, das Klima und die Gesundheit auswirkt. Zu den bekanntesten Wissenschaftlern des Instituts zählen die Nobelpreisträger Richard Willstätter, Otto Hahn und Paul Crutzen.